Wie der Titel uns verrät, geht es in diesem Post über das Dublin Castle!
Es ist eigentlich nicht auffällig, man läuft ziemlich schnell vorbei, wenn man nicht unbedingt hin will. Von außen ist es eben so unscheinbar. Dafür ist von innen richtig prachtvoll. Wir hatten eine englische Führung, von der ich eigentlich alles verstanden habe. Ab und zu ist es mir passiert, dass ich abgeschweift bin, was nicht unbedingt an der Sprache liegt, sondern eher an dem Vortrag. Ich meine, ich bin bestimmt die einzige die oft bei Geschichtsvorträgen auf ein Handout vertraut hat und sich dann währenddessen mit etwas anderem beschäftigt hat! :D Bei guten Vorträgen ist das kein Ding, da macht auch das Zuhören Spaß, aber manchmal passiert es doch, dass man an i.einer Stelle erst mal kurz dicht macht. So war es auch dort;)
Am Anfang war es eine Festung, die 1170 von den Normannen erobert und den folgenden Jahren stark ausgebaut wurde. Nur der Turm Record Tower ist von damals erhalten geblieben. Die staatlichen Räume, welche immer noch für Zeremonien genutzt werden, kann mann besichtigen, dort spielte sich auch der Großteil unserer Führung ab. Wir haben uns auch noch einen Teil der übrig gebliebenen City Wall angesehen.
Ja was ihr hier seht ist die Harfe vom Dublin Castle. Diese ist gedreht wurde (also gespiegelt). Am Anfang war sie genau anders herum. Das musste passieren, weil Guinness ein Patent auf diese Harfe hat und deswegen nicht wollte, dass auch die Adligen diese Harfe als ihr Erkennungszeichen verwenden. Und da hat man sich das eben einfach gemacht.
Hier ist nur eine Besonderheit der Bilder. Die Beine sind gerade neben einander, aber die Füße sind so gezeichnet als wären sie über einander geschlagen (also die Beine). Das Bild ist nicht das Beste, aber man erkennt es, wenn man genauer hinschaut, oder ihr klickt einfach mal drauf, dann seht ihr das Bild ein bisschen größer (Originalgröße)
Genau bis 1922 hatte die britische Verwaltung dort ihren Sitz. Es war alles sehr sehr prächtig, große Kronleuchter und in einem Raum wurde uns gesagt, war die Tafel. Doch es war etwas anders an dieser Tafel. Der damalige Besitzer des Castle's saß nicht am Ende des Tisches, so wie es Großherzöge, Könige, etc. immer machen sondern in der Mitte. So hat er mehr von den Gesprächen mitbekommen und konnte auch alle ansehen, da an den Wänden konvexe Spiegel angebracht sind. Somit er die komplette Rundumsicht Und wahrscheinlich trug auch der Kamin hinter seinem Stuhl zur Sitzplatzwahl bei.
Hier noch der Link Dublin Castle

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen